Hey heeeeey!
Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch gar nichts ueber mein Hostel erzaehlt habe!
Mein Hostel (ich werde den Namen nicht nennen, ich hab naemlich keinen Bock auf irgendeinen Perversen, der das hier zufaellig liest und mich besuchen kommt :D ), liegt ziemlich zentral, neben dem Hyde-Park.
Es ist uralt, ziemlich abgefuckt und recht klein.
In den Toiletten gibt es winzige Waschbecken, die witzigerweise zwei getrennte Wasserhaehne fuer eiskaltes und kochend heisses Wasser haben.
Es gibt natuerlich auch Duschen, die aber meistens nur kaltes, bis lauwarmes Wasser hergeben, was besonders morgens echt ein Traum ist. Oh, und vor ein paar Tagen hat jemand in die Maennerdusche gekackt. Aber das nur nebenbei.
In der Kueche haengt ein Schild mit den Worten "Bitte nicht Mikrowelle und Toaster zur selben Zeit benutzen, denn sonst wird die Erde aus ihrer Umlaufbahn geworfen und wir werden Richtung Sonne geschleudert!"
Ausserdem gibt es einen riesigen Gemeinschaftskuehlschrank, in den man, in einzelne Taschen verpackt, sein ganzes Essen stellen kann. Ab und an findet man dann kleine Post-it-Zettel an die Tueren geklebt, auf denen "Fuck you, food thief! I curse you!" zu lesen ist, oder man findet seine mit Essen vollgepackte Tasche leer wieder, bis auf eine kleine Notiz mit den Worten "Danke fuer das gratis Essen. War lecker.".
Ihr seht, diese Hostels haben ihren ganz eigenen Charme :D
Am Sonntag hab ich mit Marsi und Pete Whale Watching gemacht. Wir sind erstmal ziemlich knapp losgelaufen, haetten dann fast das Boot verpasst, mussten zur naechsten Anlegestelle rennen und sind dann quasi auf das bereits fahrende, 5 Meter vom Ufer entfernte Boot aufgesprungen! (Da ich bei den Bundesjugendspielen einst eine Glanzleistung von sage und schreibe 90 cm im Springen hingelagt habe, koennt ihr euch nun denken, dass der letzte Teil meiner kleinen Schilderung erstunken und erlogen war.)
Wir fuhren also auf die offene See hinaus, und der Wellengang wurde heftiger und heftiger. Wir wurden auf Deck (?) hin und hergeworfen, sind wieder aufgestanden, rannten von Seite zu Seite, um Wale zu sehen, und wurden wieder umgeworfen. Was ein Spass! :D
Irgendwann hat Pete sich dann, kreidebleich im Gesicht, von uns verabschiedet und ist, wie er uns erklaerte, als wir nach 3 Stunden wieder sicher im Hafen angelegt hatten, mal eben aufs Klo und sterben gegangen.
Damit ihr euch die Atmosphaere besser vorstellen koennt:
Du stehst an Deck (?) (Diese bescheuerte Seemannssprache), ueber die Reling gebeugt und beobachtest das in der Sonne glitzernde Wasser. Nur ein kleiner Sprung trennt dich von dem Gefuehl von kaltem, klaren Salzwasser auf deiner Haut. Du lauschst dem ewigen Rauschen der Wellen und den fernen Rufen der Moewen, die ueber die Wellen gleiten, dies alles lediglich unterbrochen von dem Klang wuergender Menschen, die sich ueber die Reling gebeugt die Seele aus dem Leib kotzen.
Und natuerlich haben wir Wale gesehen! Sie sind gesprungen und haben sich gedreht und waren einfach atemberaubend! Ich hab eine halbe Stunde lang verzweifelt versucht Bilder zu machen, aber ich war defnitiv zu doof dafuer. Wenn ihr also ein Bild von einem springenden Wal sehen wollt, dann fragt meinen alten Freund google. Er wird euch sicher weiterhelfen.
Das wars auch schon wieder. Es gibt nicht mehr zu erzaehlen. Ha. Das is eine Luege. Es gibt unendlich viele andere Dinge zu erzaehlen, aber ich glaube, es wuerde euch langweilen, einen 1000 Seiten langen Blogeintrag zu lesen.. oder besser: mich wuerde es langweilen, ihn zu schreiben.
Ich geh jetzt Kakadus fuettern.
See ya.
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